Glas Heinze in Starnberg und Umgebung

200 Jahre Glas Heinze in Starnberg

Die traditionsreichen Wurzeln der Glaserei Heinze.

1812 Kajetan Heitner, der Pionier im "Glasergütl".
Das Glaserhandwerk hat in Starnberg eine lange und stolze Tradition. Es begann 1812 als der Erlinger Glaser Kajetan Heitner nach Starnberg in das später genannte „Glasergütl“ zog (jetzt Achheimstr.). In diesem Jahr wurde auch das erste Schulgebäude in Starnberg eingeweiht.

1832 Glaserei und Zinngießerei im Besitz der Familie Wörsching.
Der aus Kissing bei Augsburg stammende Johann Chrysostomus Wörsching heiratete die Glasertochter Elisabeth Heitner 1832 und übernahm das Anwesen und die Werkstatt von Kajetan Heitner.

1859 übergab er das Anwesen seinem Sohn Georg, der ebenfalls das Glaserhandwerk ausübte. Ab 1866 durfte er sich Glasermeister nennen. Nur zehn Jahre später starb er im Alter von 41 Jahren. Zu dieser Zeit verkehrte bereits das erste Dampfschiff auf dem Starnberger See und die Eisenbahnlinie von München nach Starnberg wurde eröffnet.

Das Unternehmen ging nun an Georgs Bruder, Heinrich Wörsching über, der den Betrieb als Zinngießermeister und Glaser bis zu seinem Tod 1882 in der Josef-Jägerhuber-Str. weiterführte. Sein Sohn Jakob Wörsching, der „Glaserjackl“ oder auch „Zinngießerjackl“, setzte die Tradition fort.
Ebenso die nächste Generation: Sohn Ferdinand Josef Wörsching übernahm als Glasermeister und Vergolder die Werkstatt..

1953 Mutiger Schritt in die Neuzeit.
Der aus Schlesien stammende, 1920 geborene Glasermeister Hans Heinze kaufte 1953 die Glaserei Wörsching.

Auch in Zukunft wird Dieter Heinze, seit 1974 Inhaber des heutigen Fachbetriebes „Glas-Heinze“, die Starnberger Glaser Handwerksgeschichte fortsetzten. Aus Verpflichtung zur Tradition und aufgeschlossen für das Neue. Nach dem Leitmotiv: „Aus Tradition modern.“

 

 

 


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